Heute kein Liftbetrieb
Kein voraussichtlicher Liftbetrieb
Der Sportler wird an einer Wasserskileine über das Wasser gezogen. Dabei kann der Rider hinter einem Motorboot die Heckwellen (wake) absurfen und spektakuläre Sprünge darüber wagen.
In Deutschland wird Wakeboarden aber meist an einer der bald 50
Wasserskilifte betrieben. Der relativ steile Winkel der Schleppleine,
wie er am Lift üblich ist und das "Aufladen" der Schleppleine durch
Querbeschleunigen ermöglicht die gleichen, wenn nicht sogar waghalsigere Sprünge, als hinter einem Boot.
Die Faszination des Wakeboarden ist, dass es einfach erlernt wird und sehr viel "good feeling" verbreitet. Es ist eine der jüngsten Trendsportarten neben Snowboarden, Mountainbiking, Inline Skating und Kitesurfen, um nur wenige zu nennen. Somit ist es ein sportliches Freizeitvergnügen, welches in der Zukunft noch stark an Interesse und Anhängerschaft gewinnen wird.
Wakeboarden soll Jedem Lust und Freude bereiten - vom Newcomer bis zum Superprofi. Wakeboarden für Jedermann! Ein Ritt auf dem Wasser ist die pure Faszination!
Ursprünglich entstand es aus der Idee, sich auf einem Surfbrett von
einem Motorboot ziehen zu lassen. Da die normalen Surfbretter dafür zu lang waren, entstand ein kürzeres Brett, das Wakeboard.
Im Unterschied zum Surfboard sind auf dem Wakeboard die Füße über eine feste Bindung mit dem Board verbunden.
Der Wellenreiter Tony Finn aus San Diego in Kalifornien (heute
Mitinhaber des Wakeboard-Herstellers Liquid Force) verband 1984 Elemente aus dem Surfen mit dem Snowboarden und ließ sich mit seinem "Skurfer" - einer Mixtur aus Ski und Surfbrett an einer Leine hinter dem Boot herziehen.
Zusammen mit seinem Partner John Hamilton begann er die Serienproduktion der Skurfer. Diese ersten Bretter waren sehr behäbig und durch ihre Größe und Auftriebskraft nur mit viel Kraft zu beherrschen.
Das Jahr 1990 war die eigentliche Geburtsstunde des modernen Wakeboards, mit der Konstruktion des ersten compression-molded "Hyperlite" durch Herb O'Brien, Inhaber der Firma H.O. Sports. Dieses Board war leicht, kurz und wendig und machte dadurch das Springen möglich. One-eighty, Air Railey, Body Over oder wie die Tricks und Sprünge auch heißen - sie machen den besonderen Reiz des Wakeboardens aus.
Die ursprüngliche Form des Hyperlite wurde weiterentwickelt zum
symetrischen Twin-Tip-Board mit Finnen an beiden Brettenden und zwei festen Bindungen. Die neuesten Wakeboards gleichen eher einem Freestyle-Snowboard als einem Surfboard.
Ebenfalls 1990 gründete Jimmy Redmon, der als Guru des Wakeboardens gehandelt wird, die World Wake Association (WWA). Zwei Jahre später wurde Wakeboarden mit dem Start der "Pro Wakeboard Series" als offizielle Sportart anerkannt. Diese professionelle Wettbewerbsserie wurde von Jahr zu Jahr umfangreicher und mittlerweile können Profi-Wakeboarder auf der ganzen Welt an verschiedenen Wettkämpfen einschließlich deutschen, Europa- und Weltmeisterschaften teilnehmen.
Große Namen waren und sind in Deutschland bei den Männern Bernhard Hinterberger, Benjamin Sühs, Patrick Viererbe und Hardy Tunissen, sowie bei den Damen Sabine Schmitt und Eva Koch.